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Aufgrund der jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist die Badelandschaft der Sylter Welle vom 05. bis zum 24. November 2018 geschlossen ist
Idylle wohin man auch blickt

Landschaft & Natur Sylts

Nirgendwo sonst an der Deutschen Wattenmeerküste findet sich eine so gewaltige Dünenlandschaft, ein so markantes Kliff und so ein langer Sandstrand wie auf Sylt. Für Naturliebhaber hat Sylt sehr viel zu bieten. Auf 99 Quadratkilometer Inselfläche befinden sich außergewöhnlich viele verschiedene Lebensräume, die von seltenen Tier- und Pflanzenarten besiedelt werden. Vogelfreunde und Muschelsammler kommen ganzjährig auf ihre Kosten, Pflanzengucker vor allem in den Monaten Mai bis Oktober.

Die Nordsee - offenes Meer

Papa, wo ist denn hier das Meer? Diese Frage scheint einfach, kann aber auch schnell kompliziert werden, denn: welches Meer ist gemeint? Die Nordsee? Das Wattenmeer? Wo ist der Unterschied?

Eigentlich ist es ganz einfach: Da wo sich der lange weiße Sandstrand befindet und meist kräftige Wellen brechen, ist das offene Meer – die Nordsee. Vom hohen, roten Sylter Kliff schauen wir über den großen Teich – theoretisch bis nach England – wenn da nicht die Erdkrümmung wäre. Hier bläst auch der Wind am stärksten – meist aus West/Nord-West. Die Nordsee ist ein Flachmeer mit einer durchschnittlichen Tiefe von 94 Metern.

Am Sylter Strand geht es schon nach wenigen Hundert Metern auf bis zu zehn Meter Wassertiefe hinunter. Weil der Strand im Vergleich mit anderen Wattenmeer-Inseln einen steilen Strandabfall hat, gibt es hier die besten Wellen für Surfer an der ganzen deutschen Nordseeküste und ein Schutzgebiet für Wale.

Sandige Schönheit

Sylter Strände

Vierzig Kilometer weißer Sandstrand ohne nennenswerte Barrieren. Das ist das einmalig Schöne am Sylter Strand: Anders als auf Mallorca, Kreta oder Korfu kann man hier stundenlang in alle Richtungen Strandwandern. Der Flutsaum bietet jeden Tag spannende Funde: seltene Muschel- und Schneckenschalen, interessante Kiesel aus der Eiszeit, merkwürdige „Gewächse“, die sich als Meerestiere herausstellen und manchmal sogar schimmernde Bernsteine zwischen abgelagerten Torfresten des Mittelalters. Wer in stillen Stunden wandert, kann auch mal eine Begegnung mit einem rastenden Seehund, einer Kegelrobbe oder schlafenden Vogeltrupps haben.

Strandkorb mit Meerblick

Die Heide - kostbarer Schatz

Auf Sylt gibt es zwei unterschiedliche Heidegebiete: die Geestheide und die Dünenheide. Beide zusammen machen die Hälfte des schleswig-holsteinischen Heidebestandes aus. Deshalb steht ein Großteil der Insel unter strengem Naturschutz.

Die Geestheide | Sie wächst auf höheren Rücken der Insel zwischen Wenningstedt, Kampen, Braderup und Munkmarsch. Ein weiteres Gebiet liegt bei Morsum.

Am beeindruckendsten ist es, die Heide bei Braderup zu erwandern: Mit majestätischem Blick von der hohen Geest über das Wattenmeer geht es auf kleinen Spazierpfaden durch die eigentümliche Kulturlandschaft.

Dünen | Die Dünenlandschaft erstreckt sich von Kampen bis zum Ellenbogen und von Westerland bis Hörnum. Anders als auf den Ostfriesischen Inseln bildet hier die „Tausendjährige Heide“ den Hauptaspekt. Diese sogenannten Braundünen leuchten die meiste Zeit des Jahres im Tannengrün der Krähenbeere. Einzelne Dünentypen unterscheiden sich in ihrer Ausprägung: Während die Braundüne mit Krähenbeere, Besenheide und in den feuchten Dünentälern mit rosa blühender Glockenheide überzogen ist, bildet die anspruchslose Graudüne karge Inseln von Silbergrassteppen und Rentierflecht.

Insel-Kliffe

Wo der feste Kern der Insel vom Meer abgetragen wird, entstehen Kliffe. Zwei der Sylter Abbruchkanten sind besonders herausragend: Das Rote Kliff und das Morsum Kliff.

Das Morsum Kliff ist durch seine geologische Anordnung einzigartig in Europa. Die besonderen Gesteinsformationen sorgen für ein einzigartiges Farbspektrum, das in der Natur seines gleichen sucht. Besonders zum Sonnenaufgang ist das Morsum Kliff eine einzigartige Location für tolle Fotos.

Weitere Kliffe | Das Rote Kliff gehört zu den Wahrzeichen der Insel Sylt. Es erstreckt sich auf der Strandseite zwischen Wenningstedt bis Kampen und besticht besonders durch seine rote Farbe.

Das „Grüne-“ und das „Weiße Kliff“ befinden sich zwischen Keitum und Braderup auf der Wattseite.

Natürlich typisch Sylt

Wer an die Tier- und Pflanzenwelt von Sylt denkt, dem fallen aufgrund der Nordseelage vermutlich zunächst Möwen ein. Dabei sind die kreischenden Seevögel nicht das einzige, was „typisch Sylt“ ist.

Schweinswale

Vor Sylt gibt es die Möglichkeit, Schweinswale zu beobachten. Die ca. 1,8 m langen Schweinswale gehören zu den kleinsten Walen und sind „Cousins“ der Delphine. Sie werden auch kleine Tümmler genannt und jagen direkt vor der Insel Kleinfischen nach. In Deutschland gibt es kaum einen besseren Standort als den Sylter Strand, um die kleinen Nordseewale zu sichten. Da sie im Sommer ganz nah ans Ufer kommen, gibt es hier kostenloses „Whale-Watching“ für alle.

Seehunde

Seehunde sind seit jeher die Publikumslieblinge und Charaktertiere der Wattenmeerküste. Bei Sylt liegen die größten Rastplätze dieser Robben. Deshalb ist es ganz natürlich, dass beim Strandspaziergang hin und wieder ein putziger Seehundkopf aus dem Wasser schaut. Sie gebären zwischen Mai und Juli ihre Jungen auf einsamen Sandbänken im Wattenmeer.

Kegelrobben

Das größte Raubtier Deutschlands ist die Kegelrobbe. Bei Sylt kommt sie regelmäßig vor, weil in Inselnähe eine bekannte Wurfbank liegt, wo die Tiere im Spätherbst und Winter ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Besonders Sylt-typisch ist Willy. Die weibliche Kegelrobbe besucht schon seit zwanzig Jahren den Hörnumer Hafen und lässt sich gern mit Fisch locken.

Möwen

Der typischste, weil auffälligste Seevogel Sylts ist sicherlich die Möwe. Die Vögel sind Allesfresser. Am liebsten fischen sie Fisch und Muscheln, aber als „Gesundheitspolizei“ vernichten sie auch sämtliches Aas, welches am Strand zu finden ist. Leider haben sich manche auch auf Brötchen, Eis und Crêpes spezialisiert. Deshalb gilt unbedingt: Füttern verboten und aufpassen beim Essen!

Sylt-Rosen

Die japanische Apfelrose ist auf der Insel so verbreitet, dass sie hier „Sylt-Rose“ genannt wird. Im Juni beginnt sie, wunderschön zu blühen und zu duften. Danach schmückt sie Wegränder und Dünenbereiche mit ihren dicken, orange-roten Hagebutten. Dem Naturschutz ist sie ein Dorn im Auge, weil sie als eingewanderte Art heimische Seltenheiten verdrängt.

Krähenbeeren

Die tannengrüne Krähenbeere wächst als Zwergstrauch in den Dünen. Weite Teile der beiden Inselhaken sind von ihr überzogen und bilden die „Braundünen“. Ihre Blüte wird meist übersehen, da sie ganz unscheinbar ist. Auffälliger sind ihre schwarzblauen Beeren im Sommer. Die fallen besonders als violetter Vogelschiss auf. Denn Tausende Vögel ernten die Krähenbeeren als wichtige Zwischenmahlzeit.

Sylter Wiesen

Sylt wird geprägt durch eine blühende Wiesenlandschaft, die einen attraktiven Lebensraum für viele Tiere darstellt. Charakteristisch für die Nordfrieseninsel sind dabei vor allem die Salz- und Feuchtwiesen.

 

Salzwiesen liegen außendeichs und gehören zu den seltensten Landschaften Europas und stehen daher unter Naturschutz. Auf Sylt ziehen sie sich als schmaler Streifen entlang der Wattenmeerküste. Besonders eindrucksvoll sind die Sandsalzwiesen zwischen Rantum und Hörnum. Im Sommer lässt sich hier eine ungewöhnliche Blütenpracht erleben. Unbeweidet zeigen sich violetter Wattflieder, rosa Strandnelken und graugrüner Strandbeifuß, dazwischen das Grün des Quellers, des Andel- und  Rotschwingelrasens und des Stranddreizacks.  Allesamt Pflanzen, die salztolerant sind.

Feuchtwiesen gibt es zwischen Morsum und Westerland. Südlich von Keitum liegen die Tinnumer und Archsumer Wiesen der Nössehalbinsel. Im Frühjahr und Herbst kann man hier Scharen von Grau- und Saatgänsen neben den schwarzweißen Ringel- und Nonnengänsen beobachten. Sie rasten hier binnendeichs während der Flut und fressen eiweißreiches Gras. Zur Brutzeit tummeln sich Kiebitze, Austernfischer und Uferschnepfen in den feuchten Senken des Gebietes. Mit Glück kann man im Frühjahr für wenige Wochen den Balztanz der Kampfläufer beobachten.

Kleine Baumoasen

Sylts Wäldchen

Viele übersehen die Schönheit der zwölf kleinen Insel-Wäldchen. Vor 6.- 10.000 Jahren lag die Landschaft, die wir heute Sylt nennen, noch fernab des Meeres inmitten eines Waldgebietes. In der Jung-Steinzeit kamen die ersten Siedler und rodeten den Wald, um Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Mehr noch als die Menschen sorgte aber der rapide steigende Meeresspiegelanstieg dafür, dass hier bald kein Baum mehr wuchs. Wo einst Wälder rauschten, brandete nun das Meer. Salzwiesen und Dünen entstanden. Erst ab 1826 versuchten sich Sylter wieder mit Forstwirtschaft und legten kleine Gehölze in der Landschaft an. Das Ergebnis sind heute die knorrigen Wäldchen bei Kampen im Klappholttal (Krüppelholz-Tal) und in der Vogelkoje, sowie die Baumbestände in Westerland, Rantum, Hörnum und List.


Heute sind wieder die ältesten Wäldchen der Insel hoch oben auf dem alten Geestkern zu bestaunen. Sie wachsen auf dem alten Fliegerhorstgelände, das lange Zeit aus militärischen Gründen gesperrt war. Hier lohnt sich ein Spaziergang. Die Eichen des Uwe-Jens-Lornsen Hains sind bald 200 Jahre alt und wurden unter der Regie dieses berühmten Sohnes der Insel gepflanzt. Größere Bäume stehen in Sylt-Ost auf der Spitze der Nössehalbinsel nahe des Morsum Kliffs.

Meeresbewohner

Das Meer westlich vor Sylt ist mehr als nur ein Badegewässer. Mikroskopisch kleines Plankton bildet in der Nordsee die Nahrungsgrundlage für alles höhere Leben.

Und Leben ist in der Nordsee reichlich vorhanden: Makrelen, Kabeljau, Seehechte jagen kleineren Schwarmfischen nach, so etwa Heringen und Sandaalen. Diese, wie auch die Seeteufel, Knurrhähne, Schollen und Seezungen, ernähren sich wiederum von Muscheln, Schnecken, Krebsen und Würmern. Seehunde, Kegelrobben sowie Schweinswale bilden das obere Ende der Nahrungskette. Erstere beiden Säuger sind im Wasser äußerst flink und geschickt. Am Land jedoch machen sie es sich auf den Sandbänken bequem und dösen gemütlich in der Sonne.

Seevögel auf der Insel

Bei Vögeln auf Sylt fällt einem zuerst die typische Möwe ein. Es gibt aber zahlreiche verschiedene Möwenarten. Besonders häufig sind Silbermöwen (fleischfarbene Beine) und Lachmöwen (zierlich, zur Brutzeit schokoladenbrauner Kopf). Dazu gesellen sich aber auch Heringsmöwen (dunkle Deckfedern, gelbe Beine), Mantelmöwen (groß, dunkle Deckfedern, fleischfarbene Beine), Sturmmöwen (zierlicher, grüngelbe Beine) und seltener, Dreizehenmöwen (schwarze Beine).

Strandspaziergängern fallen neben Möwenarten vor allem schwarz-weiße Eidererpel auf, die meist unweit des Strandufers truppweise im Nordseewasser dümpeln. Dazu gesellen sich schwarze Kormorane, die gern nach Kleinfischen tauchen. In den Wintermonaten kommen oft Scharen von schwarzen Trauerenten. Dann sind besonders an der Sylter Südspitze auch Pracht-, Rothals- und Sterntaucher, Eisenten sowie weitere seltene Hochseevögel zu beobachten. Am Strand laufen die kleinen Sanderlinge und Alpenstrandläufer und picken Kleinlebewesen aus dem Sand.

In Herbst und Frühjahr dominiert der Vogelzug die Insel. Auf der Ostseite am Wattenmeer tummeln sich Millionen von Watvögeln, die hier einen Zwischenstopp auf ihren langen Flugrouten zwischen Afrika und Sibirien machen. Dazu gehören vor allem: Knutts, Kibitzregenpfeifer, Pfuhlschnepfen und Goldregenpfeifer. Die möwenähnlichen Seeschwalbenarten sind daran zu erkennen, dass sie zunächst hektisch hin und her fliegen, um dann jäh in die Wellen herabzustoßen. Diese Zugvögel suchen zwischen Mai und September im offenen Meer ihre Nahrung, um den auf der Wattseite wartenden Nachwuchs durchzufüttern.

Vogelsafari

Auf Vogelbeobachtung

Sylt eignet sich hervorragend für Vogelbeobachtungen und Fototouren. Sollten Sie einmal unsicher sein, was Ihnen dort vor die Linse fliegt, können Sie Ihre Bilder mit denen von www.vogelfotografie-sylt.de vergleichen. Auf ihrer Seite hat Kirsten Rüther-Bendrin die Vogelwelt von Sylt abgelichtet.

 

Strandfunde mit der BeachExplorer-App identifizieren
Für alle Entdecker hat die Schutzstation Wattenmeer mit dem BeachExplorer eine geniale Bestimmungs-App entwickelt, die bei der Identifizierung von Strandfunden hilft und diese in einem persönlichen Album katalogisiert.
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Schutzgebiete
Um das natürliche Ökosystem zu bewahren, entstanden auf der Nordfrieseninsel zehn speziell gekennzeichnete Naturschutzgebiete. Durch umsichtiges Verhalten können Gäste zur Erhaltung der Flächen beitragen. Wir geben hierfür praktische Tipps.
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