Nico von Koss hat sich bewusst für das Leben und Arbeiten auf Sylt entschieden

Seit zwei Wochen ist Nico von Koss zurück in der Sylter Welle. Der 24-Jährige arbeitet als Fachangestellter für Bäderbetriebe beim Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS).

Schon während seiner Ausbildung war er hier tätig und sammelte erste Erfahrungen in allen Bereichen des Freizeitbades. Nach drei Jahren Ausbildung und einem weiteren Jahr im Anschluss zog es ihn für zwei Jahre aufs Festland. Für ihn und seine Frau stand jedoch schnell fest: Familie, Arbeit und Leben sollen wieder auf Sylt stattfinden.

Nico lebt mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern in Westerland, in einer Wohnung, die er über den ISTS erhalten hat. Seine Frau und er haben beide einen sicheren Arbeitsplatz, Strand und Kindergarten liegen fast direkt vor der Tür. Für Nico ist das nicht nur ein praktischer Vorteil, es ist die Grundlage für ein Familienleben, das er sich gewünscht hat.

„Meine Kinder sollen hier groß werden – das war ausschlaggebend für unsere Rückkehr“, sagt Nico.

„Die kurzen Wege und die Möglichkeit, Zeit draußen am Strand zu verbringen oder bei Aktivitäten auf der Insel, macht den Alltag auf Sylt für uns besonders wertvoll.“

Der Arbeitsalltag in der Sylter Welle ist vielseitig. Die Frühschicht beginnt um 7.00 Uhr mit Wasser- und Technikchecks, Reinigungsarbeiten und der Vorbereitung der Becken. Sobald die ersten Gäste kommen, stehen Aufsicht und Schwimmkurse auf dem Programm. Nico nimmt Abzeichen wie Seepferdchen, Bronze oder Silber ab und begleitet Kinder beim Schwimmenlernen. In der Spätschicht werden Schwimmgeräte verräumt sowie Liegen und Stühle hochgeklappt, damit die Reinigungsfirma nachts alles sauber machen kann.

Besonders wichtig ist für Nico das Team der Sylter Welle. Viele Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahren dabei, die Zusammenarbeit funktioniert auf Augenhöhe und jeder unterstützt den anderen.

„Egal ob Azubi, Fachangestellter oder Rettungsschwimmer – wir arbeiten alle auf derselben Ebene“, sagt er.

Diese Beständigkeit spüren auch die Gäste der Sylter Welle, zu denen auch viele Stammgäste zählen. Insulaner, Urlauber und Gäste vom nahen Festland zählen zu den Stammkunden.

„Viele Familien kommen gezielt wieder, damit ihre Kinder bei derselben Lehrkraft weitere Schwimmabzeichen ablegen können“, sagt Nico.

So entsteht eine vertraute Atmosphäre, in der sich Kinder, Eltern und Gäste wohlfühlen. Die Sylter Welle ist Treffpunkt für alle Generationen. Insulaner kommen regelmäßig zum Frühschwimmen oder in die Sauna, Kinder am liebsten zu den Fun & Action Spielenachmittagen, bei denen sich zwei Mal im Monat das Sportbecken zur Spiellandschaft verwandelt. Nicos persönliches Highlight ist das Wellenbecken. Für ihn hat es dieses besondere Etwas, das die Sylter Welle ausmacht. Nach dem Schwimmkurs geht er gerne noch einmal mit seinen Schwimmschülern ins Wellenbecken und schaltet die Wellenfunktion ein.

„Da blühen sie dann noch mal richtig auf. Das ist tatsächlich ein richtiges Highlight“, sagt Nico.

Während die Wellenfunktion zu den Klassikern der Sylter Welle zählt, wird natürlich auch an Neuerungen gearbeitet. Aktuell wird geprüft, einen Kletterparcours über dem Wellenbecken zu installieren, um für noch mehr Spaß im Freizeitbad zu sorgen. 2027 steht außerdem die Erneuerung der Rutschen an. So entwickelt sich die Sylter Welle kontinuierlich weiter.
Für Nico macht die Mischung aus Beständigkeit und den immer wieder neuen Angeboten das besondere Flair der Sylter Welle aus. Er arbeitet gerne hier.

„Als Fachangestellter für Bäderbetriebe in der Sylter Welle zu arbeiten, ist ein Beruf, von dem ich 100 Prozent überzeugt bin“, sagt er.

Die Verbindung aus Verantwortung, dem sportlichen Anteil und dem Austausch mit Menschen macht jeden Tag besonders.

„Es ist ein gutes Gefühl, mit dieser Arbeit etwas an die Gesellschaft zurückzugeben, indem Sicherheit vermittelt, Schwimmkompetenz gestärkt und ein Ort für gemeinsame Freizeit geschaffen wird“, sagt er.

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