Gemeinsam für Fortschritt zugunsten der Umwelt: Mit dem Einsatz des Lastenrades „Antric One“ beginnt beim Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS) ein neuer Zeitabschnitt der manuellen Elektromobilität. Initiiert von der ISTS-Marketingabteilung und der Agentur Sprotten-Werbung, konnten 19 Sylter Firmen als Sponsoren für das innovative Projekt gewonnen werden.

Viele neugierige Blicke der flanierenden Urlauber erntete das Cargo-Bike, als es auf der Westerländer Promenade im Beisein der Sponsoren vorgestellt wurde. „Genau so etwas hatten wir gesucht, das ist wie maßgeschneidert“, freute sich ISTS-Veranstaltungsleiter Jörg Elias. Künftig werde das mit Werbeflächen der Sponsoren versehene Cargo-Bike vor allem bei der Aushängung der Veranstaltungsplakate zum Einsatz kommen.

Dass die Strecken zwischen der „Oase zur Sonne“ im Süden Westerlands und der Nordseeklinik im Norden von dem Plakateur jetzt mit dem „Antric One“ bewältigt werden, bringe mehrere Vorteile mit sich: Neben mehr Stauraum und Komfort sei dies gerade auch bei Regenwetter von großem Vorteil. Darüber hinaus, so Jörg Elias, werde das Cargo-Bike ebenso bei Veranstaltungen auf der Promenade eingesetzt.

ISTS-Marketingleiterin Susanne Klick sprach allen Sponsoren einen herzlichen Dank aus, der sich in gerahmten Urkunden dokumentierte. Während die Sylter Betriebe die Anschaffungskosten des Lastenrades finanzierten, übernimmt der Insel Sylt Tourismus-Service die Versicherungsbeiträge.

Das vierrädrige Lastenrad mit E-Bike-Technik, das im Werk des US-Unternehmens Cenntro im westfälischen Herne produziert wird, ist ein Novum – und auf Sylt erstmalig in ganz Schleswig-Holstein im Einsatz. Doch es gibt bereits eine Reihe weiterer Interessenten, angefangen von der Stadt Kiel bis hin zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Das bis zu 25 Stundenkilometer schnelle „Antric One“ verfügt über ein Ladevolumen von 2,3 Kubikmetern und eine Nutzlast von 291 Kilogramm. Bei einer Reichweite von etwa 50 Kilometern bietet es dabei diversen Fahrkomfort – angefangen von einem vollgefederten Fahrwerk über einen bequemen Sitz und ergonomische Pedalen bis hin zu Scheibenwischer und Rückfahrkamera. Eine weitere Besonderheit ist die Textilkarosserie.

Die Anschaffung des rund 23.000 Euro teuren Lastenrades der neuesten Generation wurde durch folgende Sylter Betriebe ermöglicht: Café de Paris, Fisch Hüs, Restaurant Bella Vita, Sylt-Strandkörbe, Steffi-Moden, Wohndesign Kiose, Sylt Aquarium, Different, Metallschmiede Sylt, Hake, Shell-Tankstelle, Rahn & Sohn, Malerbetrieb Eberhardt, Rohrleitungsbau Sven Vogt, Ingenieurbüro Volquardsen, Bäckerei Abeling, Zimmerei Peter Paulsen, Elektro-Bau Sylt sowie Grundstücks- und Hausbetreuung Gerhard Nissen.