• ArchsumKeitumMorsumMunkmarschRantumTinnumWesterlandWesterland
  • Größter touristischer Dienstleister auf Sylt
  • über 2.000 Unterkünfte
    auf der Insel
  • mehr als
    4.000.000 zufriedene Gäste
  • Tipps und Beratung von Inselexperten
  • Geprüfte Service-Qualität
Lokal & Sicher buchen
04651 9980
Buhne am Nordseestrand
Luftaufnahme Ellenbogen Sylt
Leuchtturm Kampen
Seehund auf Seehundsbank
Buhne im Wattenmeer bei Ebbe

Das kleine Lexikon rund um Sylt

Sie wollten schon immer mal wissen, was dieses Biike ist, von dem man auf Sylt im Februar an jeder Ecke hört? Oder wundern Sie sich, seit wann Delphine vor Sylt schwimmen?

Wir haben für Sie einige Begriffe in diesem Sylt-Glossar zusammengestellt und mit kurzen Erläuterungen versehen, damit sie bei Ihrem nächsten Sylt-Urlaub auch garantiert mitreden können.

Ekke Nekkepen und der Blanke Hans sind keine prominenten Gäste, wie man vielleicht vermuten könnte und auch das Biikebrennen ist harmloser als es sich anhört. Für alle, die sich für die Insel, ihre Geschichte und Traditionen interessieren, ist dieses Lexikon genau das Richtige.

Von der Auster über die Kegelrobbe bis zur Warft: Die wichtigsten Wörter gibt es hier leicht erklärt.

Austern

Austern sind bis zu 15 cm große Muscheln mit schmackhaftem Innenleben. Die "Sylter Royal" wird seit 1986 in der Blidselbucht südlich von List im einzigen Austernkulturbetrieb Deutschlands erwerbsmäßig gezüchtet.

Baakdeel

Baakdeel ist der Name eines 242 ha großen Naturschutzgebietes im Norden von Rantum. Der Name setzt sich zusammen aus Bake für Seezeichen und Deel für Tal. Das Naturschutzgebiet wurde 1979 eingerichtet und dient der ungestörten Entwicklung der Dünenlandschaft.

Bake

Baken sind Seezeichen aus Holz und Stahl, die der Schifffahrt dienen, indem sie wichtige Peilpunkte kennzeichnen. Im Gegensatz zu den schwimmenden Seezeichen (Bojen und Tonnen) sind Baken landfest.

Biike

Das Biikebrennen ist ein gemeinschaftliches Feuer mit dem früher die Seeleute und Walfänger verabschiedet wurden und heute böse Wintergeister vertrieben werden sollen. Auf den Inseln Sylt, Föhr, Amrum, den Halligen und auf dem nordfriesischen Festland wird die "Biike" jährlich am 21. Februar entzündet.
Vor Entzünden der Biike singen die Sylter Ihre Hymne "Üüs Söl'ring Lön'".
Die Biike hat eine lange Tradition in Nordfriesland, sodass das Fest im Dezember 2014 zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.
»zum Liedtext (pdf)

Ȇbersicht der Biiken 2016

Blanker Hans

"Blanker Hans" ist eine bildhafte Bezeichnung für die tobende Nordsee bei Sturmfluten und orkanartigen Stürmen. Durch das Gedicht "Trutz blanke Hans" von Detlev v. Liliencron erreichte diese Bezeichnung weite Bekanntheit.

Buhne

Buhnen sind rechtwinklig zum Strand ins Meer angelegte Bauwerke, die dem Küstenschutz dienen sollten. Die erhoffte Wirkung, die küstenparallele Strömung vom Strand fernzuhalten, trat jedoch nicht ein. Seit 1970 werden die Buhnen nach und nach entfernt, da sie Gefahren für Badegäste darstellen.

Deich

Deiche sind wallartige Erdaufschüttungen, die zum Schutz des flachen Marschlandes vor Sturmfluten errichtet wurden. Der Deichbau setzte in Nordfriesland etwa im 11. Jahrhundert ein, da vermehrt Sturmfluten große Landmengen mit sich rissen. Auf Sylt ist im Osten der Insel eine Strecke von mehr als 22 Kilometern mit Deichen geschützt.

Denghoog

In Wenningstedt, direkt am Dorfteich, liegt eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel Sylt: Das Großsteingrab "Denghoog".
Der Name setzt sich zusammen aus Deng für Wiese und Hoog für Grabhügel.
Das rund 5.000 Jahre alte Grab ist durch einen sehr schmalen Eingang bei Führungen betretbar. Im Inneren befindet sich eine vollständig erhaltene, vieleckige Steinkammer mit sechs mächtigen Decksteinen. Ein Teil der Fundstücke aus dem Denghoog ist heute im Sylter Heimatmuseum in Keitum zu sehen.
Alle Hünengräber der Insel können Sie bei der Hünen.kulTour entdecken.

Eidum

Eidum war ein Kirchdorf, das einst mehrere hundert Meter vor der heutigen Küste Westerlands lag. Durch mehrere starke Sturmfluten musste das Dorf allerdings aufgegeben werden und so gründeten die Sylter westlich vom versunkenen Eidum das heutige Westerland. Wissenwertes über "Alt Eidum" können Sie auf der Ortsführung "Westerland - Einst und heute" erfahren.

Ekke Nekkepen

Ekke Nekkepen (ursprünglich Eie oder Eike) ist der nordfriesische Meergott, der mit seiner Frau Ran in den Tiefen vor Sylt lebt. Laut Sylter Sagen brachten er und seine Frau nicht nur einmal Unheil über die Insel. Um die Meeresgötter zu besänftigen, benannten die Sylter die Orte Eidum und Rantum nach ihnen.

Ellenbogen

Der Sylter "Ellenbogen" ist der nördlichste Punkt Deutschlands. Nur vier Kilometer nordöstlich befindet sich bereits die dänische Insel Rømø. Der gesamte Bereich des Ellenbogens wurde als Natur- und Vogelschutzgebiet ausgewiesen und befindet sich im Privatbesitz. Für das Befahren des Ellenbogens mit dem Auto oder Motorrad muss eine geringe Mautgebühr entrichtet werden, Fahrradfahrer und Fußgänger dürfen die Nordspitze kostenlos erkunden. Aber beachten Sie: Die freilaufenden Schafe haben hier stets "Vorfahrt".

Gezeiten

Das Fallen (Ebbe) und Steigen (Flut) des Wasserstandes machen den besonderen Reiz der Nordsee aus. Sie entstehen zum einen durch die Anziehungskräfte von Mond und Sonne und zum anderen durch die Fliehkräfte, die auf der den Gestirnen abgewandten Seite der Erde erzeugt werden. Zusätzlich beeinflussen auch Windstärke und –richtung die Gezeiten, daher ist eine der beliebtesten Aktivitäten auf Sylt, das Wattwandern, nur unter fachkundiger Aufsicht zu empfehlen. Eine Übersicht der Gezeiten für Sylt können Sie dem Gezeitenkalender - auch erhältlich in allen Tourist-Informationen der Insel - entnehmen.

Heide

Die Heide ist der natürliche Pflanzenbewuchs der Sylter Braundünen und Geest. Über 2.000 Tier- und rund 150 Pflanzenarten wurden bis heute in diesem Lebensraum auf Sylt gezählt. Die Heideblüte im Hochsommer ist schon seit Jahren ein Anziehungsmagnet für Besucher, da die Landschaft in dieser Zeit einem rosa-violetten Teppich gleicht. Entdecken Sie die Heide bei einem Spaziergang durch die Braderuper Heide - empfehlenswert ist der Fußweg von Keitum oder Munkmarsch bis nach Kampen.

Hindenburgdamm

Der 11,2 km lange Hindenburgdamm verbindet die Insel Sylt mit dem nordfriesischen Festland. Der Damm wurde von 1923 bis 1927 unter schwierigsten Bedingungen gebaut, immer wieder behinderten Wind und Wetter die Bauarbeiten. Am 1. Juni 1927 wurde er offiziell durch den damaligen Reichspräsidenten Paul v. Hindenburg eingeweiht. Bis heute kann der Hindenburgdamm ausschließlich für den Bahnverkehr genutzt werden. Autos, Motorräder & LKWs werden auf den extra dafür eingesetzten Autozügen - dem SyltShuttle - ab dem Bahnhof Niebüll auf dem Festland bis nach Westerland transportiert.

Inselbahn

Die Sylter Inselbahn, im Volksmund auch "Rasende Emma" genannt, war eine Schmalspurbahn von Hörnum bis List, die zwischen 1888 und 1970 die anreisenden Gäste bequem zu ihren Unterkünften gebracht hat. Aufgrund von Sandverwehungen in den Dünen auf der Strecke Westerland–List kam es nicht selten zu Entgleisungen der "Rasenden Emma". Im Dezember 1970 nahm die Inselbahn ihre letzte Fahrt auf. Der zunehmende Autoverkehr sowie das Sylter Busunternehmen hatten die Schmalspurbahn überflüssig werden lassen.
Heute ist die alte Bahntrasse zu einem wunderbaren Fahrradweg ausgebaut und lädt zu abwechslungsreichen Fahrradtouren auf der Insel ein!

Kegelrobben

Der kegelförmige Kopf verhalf dieser Robbenart zu ihrem Namen. Bis vor etwa 1.000 Jahren gab es in der Nordsee mehr Kegelrobben als Seehunde, jedoch wurden Jahrhunderte lang vor allem die Jungtiere wegen ihres Pelzes gejagt und die Art dadurch fast ausgerottet. Dank verschiedener Naturschutzmaßnahmen konnten im Jahr 2005 im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer wieder ca. 150 Kegelrobben gezählt werden. Im gesamten Wattenmeer leben etwa 1.700 Tiere.

Klappholttal

Als Klappholttal bezeichnete man ursprünglich ein Dünental nördlich von Kampen. Heute befindet sich dort die gleichnamige "Akademie am Meer", das so genannte "Nordseeheim Klappholttal". Der Name Klappholttal stammt aus dem Friesischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Klappholz Tal". Klappholz ist das durch Wind und Wetter "zusammengeklappte", krumm wachsende, teilweise als Dickicht imponierende Nadel-Unterholz.

"Lewer duad üs Slaav"

Das im 19. Jahrhundert geprägte politische Schlagwort "Lewer duad üs Slaav!" (Lieber tot als Sklave) betont den sprichwörtlichen Unabhängigkeitssinn der Friesen und gilt noch heute als Lebensmotto der Friesen.

Leuchtturm & Leuchtfeuer

Auf Sylt ragen insgesamt fünf Leuchttürme & Leuchtfeuer in den Himmel. Der höchste mit 38 Metern befindet sich in Kampen und ist durch sein weiß-schwarzes Erscheinungsbild ein beliebtes Fotomotiv. Ebenfalls in Kampen oberhalb des roten Kliffs steht das Kampener Quermarkenfeuer.
Auf dem Lister Ellenbogen leiten zwei rot-weiße Leuchttürme die Schiffe sicher an der Insel vorbei. Der Leuchtturm südlich von Hörnum ist der einzige auf der Insel, der besichtigt und auf dem geheiratet werden kann.

Leuchttürme sind Seezeichen für die Schifffahrt. Besonders die Untiefen rund um Sylt machen sie zu lebensnotwendigen Signalen. Mittlerweile werden sie jedoch zentral vom Festland aus gesteuert, Leuchtturmwärter gibt es seit 1977 nicht mehr.

Meeresleuchten

Das Meeresleuchten wird durch Ansammlungen von Mikroorganismen im Wasser erzeugt. Durch Berührungsreize, wie zum Beispiel Bewegungen im Wasser, lässt sich mit etwas Glück am Strand ein beeindruckendes Leuchten beobachten. Meeresleuchten ist allerdings ein seltenes Phänomen, das nur bei spiegelglatter Nordsee und nach einem sonnenreichen Tag vorkommt.

Möwen

Die bekanntesten aller Seevögel sind auch am Sylter Himmel, im Watt und am Strand eine allgegenwärtige Erscheinung. In früheren Jahrhunderten wurden die Eier von Möwen wirtschaftlich genutzt. Der "Eierkönig" kümmerte sich um das Sammeln und den Handel mit den Eiern. Heutzutage entwickeln sich Möwen allerdings mehr und mehr zur Plage, da sie die Scheu vor dem Menschen verloren haben und sie regelrecht angreifen, um an mitgetragene Speisen zu gelangen. Das Füttern von Möwen ist daher verboten und wird auf Sylt als Ordnungswidrigkeit behandelt, die Strafen von bis zu 1.000,- € nach sich zieht! Auch die unschönen Hinterlassenschaften der Möwen landen hin und wieder auf ahnungslosen Passanten.

Nösse

Nösse oder auch Nösi bedeutet Landzunge und war ursprünglich nur ein Ortsteil von Morsum. Mittlerweile wird allerdings das gesamte Sylter Marschgebiet, der "Nössekoog", und der Deich im Süden Morsums, der "Nössedeich", so genannt.

Prominenz

Auch für Prominente ist Sylt seit Beginn des Bäderbetriebs eine beliebte Anlaufstelle zum Flanieren und Entspannen. Prominente - vor allem Künstler - jeglicher Herkunft waren die treibenden Kräfte für den Aufstieg zur "Königin der Nordsee".
Die Liste derer, die sich regelmäßig auf der Insel erholen, ist lang. Doch wohnen sie mittlerweile eher zurückgezogen und sind in der Öffentlichkeit nicht mehr so präsent wie einst Gunter Sachs und Gefolge.

Quallen

Quallen tauchen in der Nordsee immer dann auf, wenn durch Ostwind die unteren Wasserschichten an die Oberfläche strömen. Sie bestehen zu 98 Prozent aus Wasser und sind meist harmlos. Nur vor der gelben Haarqualle, auch Feuerqualle genannt, muss man sich in Acht nehmen: Deren lange Tentakel können Verbrennungen hervorrufen.

Reet

Reet bezeichnet das an Ufern oder auf sumpfigem Gelände wachsende Schilfrohr. Dieses wird vielerorts in getrocknetem Zustand zur Dacheindeckung - den Reetdächern - verwendet wird. Ein Reetdach macht den typischen Baustil der Friesenhäuser aus. In früheren Zeiten diente Reet zu vielen ähnlichen Zwecken, so etwa zum Besticken neuer Deiche mit der Deichnadel.

Rosa rugosa

Die Rosa rugosa, bekannt auch als "Sylt-Rose" ist eine Wildrose / Heckenrose, dessen Blüten purpur bis hellrot sind. Die Rosa rugosa ist winterhart, salzverträglich und anspruchslos. Sie wächst auch auf sandigen, armen Böden und in windigen Lagen.

Sandaufspülungen

Die Sandauf- bzw. Vorspülungen sind seit 1972 die effektivste Methode des Küstenschutzes gegen den Landverlust an der Sylter Westküste. Der Sand wird mehrere Kilometer vor der Küste entnommen und durch eine Rohrleitung an den Strand gespült. Bei neuen Sturmfluten wird so nur der künstlich angelegte Strand abgetragen und nicht mehr das natürliche Ufer.

Schweinswale

Hin und wieder kann man die schwarzen Rückenflossen der kleinen Wale aus dem Meer vor Sylt ragen sehen, denn rund 6.000 Schweinswale haben in der Nordsee um die nordfriesischen Inseln ihr zu Hause gefunden. Schweinswale sind trotz der scheinbaren Ähnlichkeit aber nicht mit den in wärmeren Gewässern vorkommenden Delphinen zu verwechseln.

Die mit einer Länge von nur etwa 1,80 Meter kleinste Walrasse ist harmlos, da sie als Nahrung nur kleine Fische und Krebstiere zu sich nimmt. 1999 wurde zum Erhalt der Tiere rund um Sylt und den übrigen nordfriesischen Inseln das erste Walschutzgebiet Europas ausgerufen.

Söl'ring

Söl'ring ist ein Hauptdialekt der Insel und wird auch als Sylter Friesisch bezeichnet. Die Sprache setzt sich aus friesischen, dänischen, englischen und holländischen Sprachelementen zusammen und wird heutzutage noch in einigen Sylter Kindergärten und Schulen unterrichtet.

Uwe-Düne

Die Uwe-Düne in Kampen ist mit 52,5 m die höchste Erhebung der Insel und wurde nach dem Sylter Friesen Uwe Jens Lornsen benannt. Rund 109 Treppenstufen muss man steigen, um auf die Aussichtsplattform, die einen Ausblick über die Insel bis zu den Nachbarinseln bietet, zu gelangen.

Vogelkoje

Vogelkojen sind kleine, quadratisch angelegte Teiche, in denen früher Wildenten für den Lebensunterhalt der Inselbewohner gefangen wurden. Heute sind die drei Vogelkojen bei Kampen, Rantum und südlich von Westerland Naturschutzräume, in denen viele Tierarten einen Lebensraum gefunden haben.

Wanderdüne

Die "Sylter Sahara", wie das Gebiet um die einzige Wanderdüne in Deutschland auch genannt wird, liegt südwestlich von List. Diese Sandaufwehungen werden durch den Wind getrieben und bewegen sich so jährlich ca. vier Meter gen Osten. Durch die Bewegungen brachten die Dünen die Orte auf der Insel ständig in Gefahr, sodass im 18. Jahrhundert mit der systematischen Bepflanzung zur Festigung der Dünen begonnen wurde. Das Gebiet um die Dünen steht seit 1923 unter Naturschutz und darf nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen betreten werden.

Warft

Warften sind Wohnhügel, auf denen die Wohnstätten der Insel- und Küstenbewohner errichtet werden. Seit Jahrhunderten schützen sie die Bewohner vor Sturmfluten. Auf Sylt findet man Warften vor allem in den Marschgebieten von Archsum, Morsum und Rantum.

Gibt es auf Sylt nicht 5 Leuchttürme, nämlich 2 in Kampen Oder ist der kleinere dort kein offizieller Leuchturm.Insel Sylt Tourismus-Service: Der kleine in Kampen ist ein Leucht- bzw. Quermarkenfeuer. Wir haben diesen nun mit aufgenommen. Vielen Dank für den Hinweis!
Andreas Behrendt

Interessante Angebote für Ihren Urlaub auf Sylt

Vielen Dank für Ihre Empfehlung

Unsere Inselexperten beraten Sie gerne Tel.: 04651 9980

loading