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Sicher baden in der Nordsee

Endlich im offenen Meer baden mit Wellen, Wind und Sonne – herrlich!

Natürlich ist Baden in der Nordsee viel schöner als im Freibad oder Binnensee. Allerdings sind auch die Gefahren des Badens im offenen Meer nicht zu unterschätzen. Alle Badegäste werden daher gebeten, die nachfolgenden Hinweise genauestens zu beachten:

Wenn man aber einige Regeln und die Anweisungen der Rettungsschwimmer beachtet, wird das Baden in der Nordsee – an der Küste Sylts – zu einem einzigartigen Erlebnis und Vergnügen.

Zunächst sollten Sie nur während den Zeiten baden, zu denen die Rettungsschwimmer an den bewachten Stränden im Dienst sind. Dies ist jedes Jahr von Mitte Mai bis Ende September täglich in der Zeit von 10.30 – 17.00 Uhr der Fall.
Achten Sie vor Ihrem Bad in der Nordsee auf die Beflaggung an den Rettungsschwimmerhäuschen und auf die Schilder an den Strandübergängen.

Die Farben der Flaggen entsprechen den Farben einer Verkehrsampel.

Bei „Grün“ ist uneingeschränktes Baden erlaubt.
Bei „Gelb“ darf nur an den bewachten Badefeldern im Bereich der Rettungsschwimmerhäuschen gebadet werden, da das Baden aufgrund der starken Strömung gefährlich ist.
Bei „Rot“ darf unter keinen Umständen gebadet werden, da Lebensgefahr besteht.

Buhnen stellen in mehrerlei Hinsicht eine Gefahr für Badende dar und sind daher mit gelben Warnkreuzen oder roten Warnschildern am Strand gekennzeichnet.

Durch Muschelbewuchs, scharfkantige Holzstämme, Betonpfeiler und Stahlspundwände kann der Kontakt mit Buhnen zu Hautabschürfungen und Schnittverletzungen führen. An Buhnen können sich aber auch immer wieder gefährliche Treckerströmungen bilden, die Badende mehr als 80 Meter auf das offene Meer hinausziehen können. Daher sollten Sie sich nicht nur vor dem Baden, sondern auch beim Baden an den aufgestellten Warnkreuzen und Warnschildern orientieren, um möglichst Abstand zu den Buhnen zu wahren.

Gefährliche Treckerströmungen bilden sich aber auch in den Vertiefungen zwischen den vorgelagerten Sandbänken.

Flachere Wellen als auf den Sandbänken lassen diese Bereiche dann besonders sicher erscheinen. Doch auch hier greifen die gefährlichen Strömungen und treiben unvorsichtige Badende in das offene Meer hinaus. Sind Sie in eine solche Treckerströmung geraten, versuchen Sie bitte niemals gegen diese Strömung zum Strand zu schwimmen. Selbst sehr gute Schwimmer schaffen dies nicht. Vielmehr sollten Sie zunächst parallel zum Strand schwimmen, um aus dem Sog heraus zu kommen. Die Wellen tragen Sie nach einiger Zeit automatisch an den Strand.

Bewahren Sie einen kühlen Kopf und brechen Sie nicht in Panik aus. Begeben Sie sich bei Erschöpfung einfach in die Rückenlage und lassen Sie sich treiben. Atmen Sie tief und langsam ein und aus. Machen Sie durch Winken die Rettungsschwimmer auf Ihre Notlage aufmerksam.

Beflaggung am Strand

Warnzeichen-Beflaggung am Nordseestrand

Weitere Tipps & Hinweise

  • Gehen Sie nicht bei Gewitter baden. Es besteht Lebensgefahr.
  • Sie beginnen zu frieren? Verlassen Sie die Nordsee umgehend.
  • Gewöhnen Sie Ihren Körper an die Wassertemperatur, indem Sie sich langsam abkühlen.
  • Tauchen Sie andere Badende nicht unter.
  • Sie können nicht schwimmen? Gehen Sie nur bei ruhiger Nordsee und nur bis zum Bauch ins Wasser und bleiben Sie stets im Blickfeld der Rettungsschwimmer.
  • Gehen Sie nur Baden, wenn Sie sich wohl fühlen.
  • Luftmatratze oder Gummitiere bieten Ihnen keine Sicherheit.
  • Halten Sie die Nordsee und Strände sauber. Abfälle gehören in einen der zahlreichen Mülleimer am Strand.
  • Überschätzen Sie nicht Ihre Kraft und Ihr Können - schwimmen Sie nicht zu weit in die offene Nordsee.
  • Rufen Sie nie um Hilfe, wenn Sie nicht wirklich in Gefahr sind, aber helfen Sie anderen, wenn diese Hilfe brauchen.
  • Gehen Sie niemals mit ganz vollem oder ganz leerem Magen baden.

Informationen unter anderem über besondere Gefahren beim Baden in der Nordsee mit Gezeiten, Wind und Strömungen erhält ihr Kind beim Rettungsschwimmertag in Westerland.

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