Keitum ist einer der ältesten Orte auf Sylt. Lange Zeit war Keitum der Hauptort auf Sylt und ist geprägt durch die wunderschönen ehemaligen Kapitainshäuser.
Der alte Hafen von Keitum ist mittlerweile mit Sand überdeckt. Eine riesige Freitreppe, die zum Haus des letzten Postschiffers führt, lässt noch erahnen wie es früher mal ausgesehen haben muss. Die Hafenanlage selbst wurde im Laufe der Zeit völlig von dem Erdboden verschluckt.
Ein besonderes Kennzeichen ist die alte St.-Severin Kirche, die im 1200 Jahrhundert erbaut wurde. Im Jahre 1450 bekam die Kirche einen neuen Turm, der als Gefängnis und als Seezeichen genutzt wurde. Auf dem angrenzenden Friedhof, findet man noch sehr viele alte Grabplatten. Von Nachweisen aus der Vergangenheit angelockt, bilden Kirche und Friedhof einen Anziehungspunkt für alle Urlauber.
Wem das nicht reicht, der lässt sich zurück versetzen ins 18 Jahrhundert. Das Altfriesische Haus macht es möglich, wo unter anderem alte Möbelstücke, mit denen unsere Vorfahren tatsächlich mal gelebt haben, zu besichtigen sind. Unübertrefflich aber sind die Handarbeiten, welche dort an den historischen Webstühlen angefertigt werden. Das Zuschauen ist erwünscht und die fertigen Arbeiten dürfen auch käuflich erworben werden.
Bedingt durch die vielen Gärten mit zahlreicher Blütenpracht, spricht man auch heute noch von dem: "grünen Herz der Insel". Eine Planwagenfahrt durch Keitum darf im Urlausplan nicht fehlen. In der Pferdekutsche einmal durch den Ort gefahren, ermöglicht ein noch intensiveres betrachten der Umgebung.